AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für digitale Leistungen (B2B)

Stand: 25. Februar 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Angebote, Verträge und Leistungen der Gerweck - Group GmbH gegenüber Unternehmen, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (nachfolgend „Kundin/Kunde“).

Abweichende Bedingungen der Kundin/des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsschluss

Darstellungen auf der Website stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Leistungsbeginn zustande.

3. Leistungsgegenstand

Leistungsgegenstand sind insbesondere Beratungs-, Konzeptions-, Entwicklungs-, Integrations-, Betriebs- und Optimierungsleistungen im digitalen Umfeld. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus Angebot, Statement of Work (SoW), Projektplan oder Einzelvertrag.

4. Leistungsänderungen (Change Requests)

Änderungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. Mehrleistungen werden nach Aufwand oder gemäss gesondertem Angebot vergütet.

5. Mitwirkungspflichten der Kundin/des Kunden

  • Rechtzeitige Bereitstellung erforderlicher Informationen, Inhalte und Zugänge
  • Benennung einer entscheidungsbefugten Ansprechperson
  • Termingerechte Prüfung und Freigabe von Zwischenergebnissen
  • Einhaltung eigener gesetzlicher Pflichten, insbesondere im Datenschutz- und Wettbewerbsrecht

Kommt die Kundin/der Kunde Mitwirkungspflichten nicht nach, können Termine und Aufwände entsprechend angepasst werden.

6. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Abgaben/Steuern. Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar, sofern nichts anderes vereinbart ist.

Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlich zulässiger Höhe zu berechnen und weitere Leistungen bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen.

7. Termine, Verzug, Teilleistungen

Liefer- und Leistungstermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Teilleistungen sind zulässig, soweit sie der Kundin/dem Kunden zumutbar sind.

8. Abnahme

Sofern eine Abnahme vorgesehen ist, gilt eine Leistung als abgenommen, wenn die Kundin/der Kunde nicht innerhalb von 10 Werktagen nach Bereitstellung wesentliche Mängel schriftlich rügt.

9. Nutzungsrechte / Geistiges Eigentum

Mit vollständiger Zahlung erhält die Kundin/der Kunde an den speziell erstellten Arbeitsergebnissen ein nicht ausschliessliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Umfang, sofern nichts anderes schriftlich geregelt ist.

Vorbestehende Rechte, Methoden, Bibliotheken, Frameworks, Templates und Know-how der Anbieterin bleiben ausschliesslich bei der Anbieterin.

10. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und ausschliesslich zur Vertragsdurchführung zu verwenden. Diese Pflicht gilt über die Vertragslaufzeit hinaus.

11. Datenschutz und Auftragsbearbeitung

Die Parteien beachten die jeweils anwendbaren Datenschutzvorschriften (insb. revDSG/DSV und ggf. DSGVO). Soweit die Anbieterin personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, schliessen die Parteien eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung (AVV/ADV) ab.

Internationale Datenübermittlungen erfolgen nur auf Grundlage zulässiger Garantien (z. B. Angemessenheitsbeschluss, Standardvertragsklauseln).

12. Gewährleistung

Die Anbieterin leistet Gewähr für vereinbarte Beschaffenheit. Unerhebliche Abweichungen begründen keinen Mangel. Bei berechtigten Mängeln erfolgt nach Wahl der Anbieterin Nachbesserung oder Ersatzleistung.

13. Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

14. Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für die Nichterfüllung vertraglicher Pflichten aufgrund von Ereignissen höherer Gewalt, soweit diese ausserhalb des zumutbaren Einflussbereichs liegen.

15. Vertragsdauer und Kündigung

Die Vertragsdauer richtet sich nach der jeweiligen Einzelvereinbarung. Das Recht zur ausserordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

16. Rechtswahl und Gerichtsstand

Es gilt materielles Schweizer Recht unter Ausschluss kollisionsrechtlicher Bestimmungen und unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

Ausschliesslicher Gerichtsstand ist [Ort/Kanton, Schweiz], soweit kein zwingender gesetzlicher Gerichtsstand entgegensteht.

17. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

18. Pflicht zur Individualisierung vor Veröffentlichung

Bitte ergänzen Sie vor Live-Betrieb insbesondere Gerichtsstand, vollständige Firmendaten, Zahlungsfristen nach Ihrer tatsächlichen Praxis sowie branchenspezifische Spezialklauseln.